Ein Agricolaner berichtet …

… heute mit Sarah Erdmann

 

Bild von Sarah Erdmann am Frankfurter Flughafen

Sarah Erdmann am Frankfurter Flughafen

In regelmäßigen Abständen eröffnen wir Mitgliedern unseres Clubs die Möglichkeit von ihren Erfahrungen zu berichten. Heute gewährt uns Sarah Erdmann einen kurzen Einblick in ihre ersten beruflichen Erfahrungen und erzählt, welche Chancen sie im Club der Agricolaner sieht.

Theresa Pauser:

Seit deinem Abitur sind bereits drei Jahre vergangen. Was hat sich seitdem in deinem Leben getan?

Sarah Erdmann:

Nach dem Abitur bin ich gleich ins Studentenleben gestartet. Im Oktober 2013 begann ich „Management öffentlicher Aufgaben“ im Fachprofil Verkehrswirtschaft an der Westsächsische Hochschule Zwickau zu studieren. Das Studium hat mir immer recht viel Spaß gemacht, da die Inhalte gut vermittelt wurden und man einfach auch tolle neue Leute kennengelernt hat. Von April bis Mitte September diesen Jahres habe ich dann mein Pflichtpraktikum am Frankfurter Flughafen absolviert. Nun steht das Schreiben meiner Bachelorarbeit an, welche ich Anfang nächsten Jahres verteidigen werde. Durch das freiwillige Verlängern des Praktikumszeitraumes beende ich mein Studium erst nach dem siebten Semester.

Theresa Pauser:

Ein Praktikum am Frankfurter Flughafen? Das klingt sehr spannend! Wie bist du dazu gekommen und was waren deine Aufgaben dort?

Sarah Erdmann:

Ich habe mich zunächst bei unterschiedlichsten Verkehrsunternehmen in ganz Deutschland beworben. Jedoch bekam ich anfangs sehr viele Absagen, da die Unternehmen einfach keinen Platz für einen Praktikanten in meinem Bereich hatten. Daraufhin schaute ich auf den Karriereportalen von verschiedenen größeren Unternehmen- u.a. auch bei der Fraport AG. Diese ist der Betreiber des Frankfurter Flughafens. Es gab auch eine Stelle in der Unternehmenssicherheit, die mir wirklich sehr zusagte. Ich wurde bereits eine Woche nach der Bewerbung zu einem Gespräch eingeladen und eine Woche darauf, bekam ich die Zusage.
Meine Hauptaufgaben in der Unternehmenssicherheit lagen in der Betriebsplanung rund um das Zutrittskontrollmanagement. Mein Team war also verantwortlich dafür, dass für die richtigen Leute zu den richtigen Bereichen ein Zutritt ermöglicht wird. Ich wurde dabei als vollwertige Mitarbeiterin eingesetzt und habe mich nie unter – oder überfordert gefühlt. Es war das perfekte Praktikum.

Theresa Pauser:

Neben deinem Studium engagierst du dich auch aktiv im Club der Agricolaner. Was ist deine Motivation?

Sarah Erdmann:

In diesem Club steckt sehr viel Potenzial. Da wir jedoch noch am Anfang stehen, bedarf es Unterstützung, um das Netzwerk wachsen zu lassen. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir weiterwachsen werden und dass die Ziele des Clubs erreicht werden. Dadurch engagiere ich mich so oft es geht und so gut wie möglich.

Theresa Pauser:

Worin siehst du die Stärken dieses Clubs?

Sarah Erdmann:

Der Club verbindet- untereinander, zu einem abgeschlossenen Lebensabschnitt, zur Heimat. Er bietet so viele Möglichkeiten, sei es u.a. der gegenseitige Austausch von Erfahrungen oder auch die Unterstützung von frisch gebackenen Abiturienten oder derjenigen, die kurz davorstehen. Es entsteht ein Netzwerk, das für jedes Mitglied von Vorteil ist.

Theresa Pauser:

Hast du Tipps, von denen auch andere Agricolaner profitieren können?

Sarah Erdmann:

Vielleicht ein ganz allgemeiner Rat: Greift immer nach allen Möglichkeiten im Leben, auch wenn die Aussicht auf Erfolg nicht die Beste ist. Scheitern ist weniger schlimm, als es gar nicht erst versucht zu haben.

Theresa Pauser:

Das klingt sehr philosophisch, vielen Dank für dieses Interview!